28. NovemberMahnwache für ein buntes und vielfältiges Eberbach, für eine demokratische Gesellschaft auf dem Boden des Grundgesetzes 

Es gibt sie – die Menschen in Eberbach, für die Demokratie, Freiheit und Menschenrechte keine unveränderlichen Selbstverständlichkeiten sind. 

Es gibt sie – die Menschen in Eberbach, die diese hart errungenen Werte in Gefahr sehen und die ein sichtbares Zeichen für eine offene und vielfältige Gesellschaft, für Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander setzen wollen. 

Es gibt sie – und sie sind die Mehrheit!

Zum wiederholten Male hatte die Initiative Lebendige Demokratie am 28. November kurzfristig zu einer Mahnwache eingeladen. Anlass war ein „Bürgerdialog“ der vom Verfassungsschutz  als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD. Es gibt aber keinen demokratischen Diskurs mit Anti-Demokraten, Verfassungsfeinden und Menschenrechtsleugnern.

Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen, mitgestalten und sichtbar machen. Um das zu verdeutlichen, brauchte es bei der Mahnwache nicht viele Worte. Ein paar Plakate, leuchtende Kerzen und regenbogenbunte Schirme, verbunden mit dem überzeugten Einsatz für Demokratie, Menschenrechte, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, vereinten am Freitagabend 80 Menschen aller Generationen vor der Michaelskirche. 

Mit offenen Beteiligungsformaten und einladenden und inklusiven Aktionen im öffentlichen Raum leistet die Eberbacher Initiative Lebendige Demokratie seit zwei Jahren einen überparteilichen Beitrag zu lebendiger Demokratie. Für sie beginnt demokratische Teilhabe schon im Kleinen vor Ort. Sie respektieren und verteidigen die Vielfalt In der Gesellschaft und stellen sich gemeinsam gegen die Gefährdung der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Die Menschenrechte und das Grundgesetz sind für sie unantastbar und sie wollen überall dort ein deutliches Zeichen setzen, wo sie diese Werte durch eine gesichert rechtsextremistische Partei gefährdet sehen – vor Ort und in überregionalen Bündnissen.